Aktivitäten und Webseiten in Österreich
Österreich hat, als Vertragspartei des UN Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen und des Kyoto-Protokolls, Pläne zur Verringerung der Treibhausgasemissionen erstellt und entsprechende Maßnahmen umgesetzt; Österreich erarbeitet auch ein Programm zur Anpassung an den Klimawandel.
Die folgenden Links geben einen Überblick über die Aktivitäten der österreichischen Bundesregierung und anderer Gebietskörperschaften.Die Nationale Klimastrategie beschreibt die Maßnahmen zur Erreichung des Kyoto-Ziels. Sie besteht aus einer Mischung aus Maßnahmen in Österreich, dem EU-Emissionshandel und den flexiblen Instrumenten des Kyoto-Protokolls. Die Strategie wurde in den Jahren 2006/2007 überarbeitet und im März 2007 von der Bundesregierung beschlossen. Informationen sind unter www.klimastrategie.at zu finden.
Die Klimawandel-Anpassungsstrategie beschreibt konkrete Handlungsempfehlungen für Österreich innerhalb der ausgewählten Aktivitätsfelder Wasserwirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Elektrizitätswirtschaft. In weiteren Schritten wird dann die Einbeziehung weiterer Aktivitätsfelder wie Bauen und Wohnen, Gesundheit, Raumordnung, Infrastruktur im Hinblick auch auf den Schutz vor Naturgefahren erfolgen. Informationen werden unter klimaanpassung.lebensministerium.at bereitgestellt.
Österreich nimmt als EU-Mitglied am Emissionshandelssystem der Europäischen Union teil. Der Emissionshandel betrifft mehr als 200 österreichische Anlagen in den Bereichen Energieerzeugung und produzierende Industrie, die zusammen knapp 40 % der österreichischen CO2 -Emissionen verursachen. Informationen sind auf den Webseiten der österreichischen Registerstelle unter www.emissionshandelsregister.at zu finden sowie auf den Seiten des Lebensministeriums unter www.eu-emissionshandel.at.
Das Kyoto-Protokoll hat die Möglichkeit eröffnet, innerstaatliche Emissionsminderungsmaßnahmen zur Erreichung des Kyoto-Ziels durch Projekte im Rahmen der Joint Implementation (JI) und des Clean Development Mechanism (CDM) zu ergänzen. Österreich nutzt diese Instrumente bereits. Die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) wurde mit dem Management des österreichischen JI/CDM-Programms betraut; Informationen sind unter www.ji-cdm-austria.at verfügbar.
Klima:aktiv ist eine Initiative für die Emissionsminderung in Österreich. Das Programm umfasst die Bereiche Gebäude, Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger sowie Verkehr und Mobilität. Zu den Programminhalten gehören Bewusstseinsbildung, Information, Beratung, Ausbildung und Investitionsförderungen. Umfassende Informationen stehen unter www.klimaaktiv.at zur Verfügung.
Der Klima- und Energiefonds stellt Förderungen für Forschung und Entwicklung von nachhaltigen Energietechnologien und für Klimaforschung, für die Marktdurchdringung von nachhaltigen Energietechnologien und für Maßnahmen im Rahmen des öffentlichen Verkehrs zur Verfügung: www.klimafonds.gv.at.
Das Umweltbundesamt stellt auf seinen Webseiten u. a. Informationen über die österreichischen Treibhausgasemissionen und entsprechende Trendanalysen, aber auch über Klimaforschung zur Verfügung: www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/klima
Klimaschutz fällt auch in die Zuständigkeit der Länder. Informationen über Klimaschutzmaßnahmen der Länder finden sich auf den Länder-Webseiten:
Klimaschutz findet auch auf Gemeindeebene statt. Über 700 österreichische Gemeinden sind Mitglieder beim Klimabündnis Österreich, das sie bei der Erstellung und Umsetzung von lokalen Klimaschutzprogrammen unterstützt: www.klimabuendnis.at
27.08.2009, Lebensministerium V/4

